KAV , 2015-11-10

Vorfall:

Ich arbeite als Arzt beim KAV. Meine Kollegen und ich wurden bereits mehrmals befragt, ob wir von 25h-Diensten auf 12,5h-Dienste umstellen wollen, was jedesmal von einer großen Mehrheit verneint wurde. Offenbar wurden diese Befragungen aber durchgeführt, um herauszufinden, was wir wirklich NICHT wollen, um ein Druckmittel zu finden. Seither heißt es nämlich als Antwort von allen Ebenen über meinem Abteilungsvorstand auf Meldungen zu Personalknappheit: das müssen die Ärzte halt irgendwie lösen, sonst wird auf 12,5 h Dienste umgestellt. Ich gebe gerne zu und finde das auch legitim, dass viele von uns auch aus persönlichen Gründen (zB Kinderbetreuung, oder gar: Freizeitgestaltung!) keine 12,5 h Dienste wollen, jedoch würde zusätzlich die Personalnot bei einer Umstellung nur verstärkt - das bringt also auch dem Arbeitgeber nichts. Man muss das also wohl als Drohung ohne Nutzen für irgendwen verstehen - und genau soetwas läßt einen verzweifeln: die drohen mir mit etwas, was ihnen selber nur noch mehr Probleme macht, nur um mich zu ärgern. Wer möchte so arbeiten?!

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Drohender Schichtdienst...

Meldung:

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Arbeitsalltag..

Meldung:

Alleine als Turnusarzt auf der Station mit 10 Pflegekräften, die Stationsärztin mehr als eingedeckt mit Briefen und Visite, bis 12:30 mit der "morgendlichen" Blutabnahmerunde+Venflons setzen beschäftigt, dazwischen noch 2 Aufnahmen, ebenfalls "natürlich" mit Blutabnahme, Venflon und EKG selbst schreiben.

Bericht aus einem Gemeindespital in Wien

Meldung:

Eine Patientin berichtet. Seit ca. 7 Wochen bin ich - nach einem " Notfall"- Patientin der Urologischen Ambulanz in einem Krankenhaus der Gemeinde Wien. Meine langjährige Krankengeschichte ist kompliziert, mein Leidensdruck mittlerweile sehr hoch. Ich war sehr glücklich, nun in diesem Krankenhaus endlich eine Spezialistin kennengelernt bzw . . .