Gemeindespital W , 2015-10-18

Vorfall:

Eine Patientin berichtet. Seit ca. 7 Wochen bin ich - nach einem " Notfall"- Patientin der Urologischen Ambulanz in einem Krankenhaus der Gemeinde Wien. Meine langjährige Krankengeschichte ist kompliziert, mein Leidensdruck mittlerweile sehr hoch. Ich war sehr glücklich, nun in diesem Krankenhaus endlich eine Spezialistin kennengelernt bzw.gefunden zu haben, mit umfangreichem Fachwissen, sehr bemüht, herzlich und kompetent. Umso enttäuschter war ich unlängst: Ich kam pünktlich zum vereinbarten Termin um 10.3oh in die Ambulanz. Dieser Termin eben bei speziell " meiner" Frau Doktor wurde ca. 16 Tage vorher vereinbart. In der Ambulanz warteten bereits viele Patienten, einige fragten die Dame am Ambulanzschalter wie lange es noch dauern würde. Offensichtlich war bis zu diesem Zeitpunkt noch gar kein Arzt für die Ambulanz verfügbar, diesen Eindruck hatte ich ! " Meine" Ärztin kam kurz nach 10.30h ( direkt aus dem Operationssaal, wie ich später hörte) in die Ambulanz und ein Patient nach dem anderen kam nach und nach dran. War die Frau Doktor die einzige Ärztin in der Ambulanz.....? Ich wurde dann um ca. 12.15h aufgerufen. Die Frau Doktor schien total unter Druck, sie bedauerte, dass ich so lange warten musste - trotz Termin, und vermittelte mir auch nur wenig Zeit zu haben, andere Patienten würden warten, sie müsse noch diesen und jenen Eingriff vornehmen. Sie war sehr freundlich und höflich. Kurz wurde das Wichtigste zu meinem Fall besprochen, in dieser Zeit wurde die Frau Doktor mehrmals dienstlich angerufen und unser ohnehin schon kurzes Gespräch musste unterbrochen werden. Etliche für mich wichtige Fragen hatte ich mir im Vorhinein aufgeschrieben - leider hatte ich keine Möglichkeit dazu... Ich war wirklich sehr enttäuscht ! Der Frau Doktor ist sicherlich keine Schuld zu geben, es ist das System.....die Qualität der medizinischen Versorgung in Österreichs Spitäler wird nicht mehr auf dem hohen Niveau gehalten werden können als bisher und der Arbeitsdruck der im Krankenhaus tätigen ÄrztInnen wird immer grösser.... Sehr beunruhigend für uns Patienten !

Verwandte Leaks

Drohender Schichtdienst...

Meldung:

Ich arbeite als Arzt beim KAV. Meine Kollegen und ich wurden bereits mehrmals befragt, ob wir von 25h-Diensten auf 12,5h-Dienste umstellen wollen, was jedesmal von einer großen Mehrheit verneint wurde. Offenbar wurden diese Befragungen aber durchgeführt, um herauszufinden, was wir wirklich NICHT wollen, um ein Druckmittel zu finden . . .

Arbeitsalltag..

Meldung:

Alleine als Turnusarzt auf der Station mit 10 Pflegekräften, die Stationsärztin mehr als eingedeckt mit Briefen und Visite, bis 12:30 mit der "morgendlichen" Blutabnahmerunde+Venflons setzen beschäftigt, dazwischen noch 2 Aufnahmen, ebenfalls "natürlich" mit Blutabnahme, Venflon und EKG selbst schreiben.

Bericht aus einem Gemeindespital in Wien

Meldung:

Eine Patientin berichtet. Seit ca. 7 Wochen bin ich - nach einem " Notfall"- Patientin der Urologischen Ambulanz in einem Krankenhaus der Gemeinde Wien. Meine langjährige Krankengeschichte ist kompliziert, mein Leidensdruck mittlerweile sehr hoch. Ich war sehr glücklich, nun in diesem Krankenhaus endlich eine Spezialistin kennengelernt bzw . . .