Landesklinikum W , 2015-10-06

Vorfall:

Die geplante "Verlegung" der Gyn und Geburtshilfe nach Zwettl bedeutet eine drastische Verschlechterung in der Versorgung der Bevölkerung des nördlichen Waldviertels. Sowohl für die Menschen, die nun mitunter bis zu einer Stunde unterwegs sind (bei Schönwetter und idealen Straßenverhältnissen), um eine entsprechende Abteilung zu erreichen als auch für die überlasteten KollegInnen, die mit mindestens einem Drittel mehr Arbeitsaufwand rechnen müssen. Die Ambulanz-Wartezeiten werden länger, die Interventions- und Fehlerrate wird ansteigen, die Sicherheit und die Zufriedenheit (sowohl bei PatientInnen als auch bei medizinischem Personal) wird sinken. Politisches Kalkül darf nicht zu Lasten der Bevölkerung gehen.

Vorschlag zur Behebung

Erhaltung der Abteilung in Waidhofen an der Thaya

Verwandte Leaks

Drohender Schichtdienst...

Meldung:

Ich arbeite als Arzt beim KAV. Meine Kollegen und ich wurden bereits mehrmals befragt, ob wir von 25h-Diensten auf 12,5h-Dienste umstellen wollen, was jedesmal von einer großen Mehrheit verneint wurde. Offenbar wurden diese Befragungen aber durchgeführt, um herauszufinden, was wir wirklich NICHT wollen, um ein Druckmittel zu finden . . .

Arbeitsalltag..

Meldung:

Alleine als Turnusarzt auf der Station mit 10 Pflegekräften, die Stationsärztin mehr als eingedeckt mit Briefen und Visite, bis 12:30 mit der "morgendlichen" Blutabnahmerunde+Venflons setzen beschäftigt, dazwischen noch 2 Aufnahmen, ebenfalls "natürlich" mit Blutabnahme, Venflon und EKG selbst schreiben.

Bericht aus einem Gemeindespital in Wien

Meldung:

Eine Patientin berichtet. Seit ca. 7 Wochen bin ich - nach einem " Notfall"- Patientin der Urologischen Ambulanz in einem Krankenhaus der Gemeinde Wien. Meine langjährige Krankengeschichte ist kompliziert, mein Leidensdruck mittlerweile sehr hoch. Ich war sehr glücklich, nun in diesem Krankenhaus endlich eine Spezialistin kennengelernt bzw . . .